Hausordnung der Rennertschule  

Sehr geehrte Eltern,

seit mehreren Jahren ist an unserer Schule das Werteerziehungsprojekt
„Miteinander sind wir elefantenstark“ installiert, wobei wir versuchen Maßstäbe
zu setzen und die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz
durch die Vermittlung von Wertehaltungen und das Übertragen von Eigenverantwortung
zu stärken.
In regelmäßig stattfindenden Schulversammlungen, Klassensprecherkonferenzen und
Klassenratssitzungen versuchen wir über die tägliche Unterrichtsarbeit hinaus,
unsere Kinder zu einer sensibleren Wahrnehmung zuführen und evaluieren unsere Arbeit regelmäßig.
Die vorliegende Hausordnung wurde in den vergangenen Wochen zusammen mit den
Kindern in allen Klassen überarbeitet. 
Ziel war es, das Zusammenleben in unserer Schule für die Kinder durchschaubarer zu machen, ihr Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ihre Verantwortungsbereitschaft zu wecken.
In den Konferenzen wurden dann Wünsche und Regeln für das Zusammenleben
und Lernen in unserer Schule erarbeitet.
Am 13. März 2009 stimmten die Kinder der Klassensprecherkonferenz der neuen
Hausordnung zu.
Wir bitten Sie, diese und auch den Maßnahmenkatalog
(Was passiert, wenn ...?) mit Ihrem Kind zu lesen und darüber zu sprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Michaela Bormann, Rektorin


Kinderhausordnung der Rennertschule  

In unserer Schule kannst du:

- Neues lernen
- andere Kinder treffen und kennen lernen
- mit anderen Kindern oder Erwachsenen arbeiten, reden, spielen,
  gemeinsam etwas planen und durchführen
- zuschauen, was andere tun
- etwas Wichtiges oder Schönes erleben
- dich wohlfühlen

 


Dazu brauchen wir:

- andere Kinder, die freundlich sind
- Kinder, die den Unterricht nicht stören
- Erwachsene, die Zeit für Kinder haben und ihnen zuhören
- Räume, die gemütlich sind
- Regeln, die von allen eingehalten werden
- eine gemeinsame Zeiteinteilung um Zeit zum Spielen,
- Lernen und Ausruhen zu haben

Es ist wichtig, dass wir den Alltag in unserer Schule so einrichten,

- dass alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer
  sich wohlfühlen können

- dass es gerecht zugeht
- dass die Kleineren und Schwächeren geschützt werden

 
 

 

Deshalb gelten die folgenden Regeln für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer in unserer Schule

1. Die „Großen“ nehmen Rücksicht auf die „Kleinen“.
2. Niemand darf einem anderen wehtun, ihn quälen oder schlagen.
3. Auch mit Worten darf niemand verletzt werden.
4. Die Kinder müssen während der Unterrichtszeit störungsfrei
    arbeiten können.
5. Wir müssen darauf achten, dass alle pünktlich anfangen und aufhören.
6. Wir bemühen uns, immer freundlich und höflich miteinander umzugehen.
7. Die Schule ist Gemeinschaftseigentum. Wer etwas kaputt
    macht, muss dafür sorgen, dass es wieder repariert wird.
    Wenn es mutwillig war, muss er oder sie den Schaden auch
    bezahlen. Mit dem Geld, das wir für Reparaturen ausgeben,
    könnten wir auch Sportgeräte, Spielzeug, Bücher usw. kaufen.
8. Einzelne oder Gruppen müssen die Räume, in denen sie gear-
    beitet haben, so verlassen, dass die nächsten, die diesen Raum
    nutzen, nicht erst aufräumen und saubermachen müssen.
9. In unserer Schule können wir uns nur wohlfühlen, wenn alle ein-
    sehen, dass es ungemütlich und unfreundlich wird,
-   wenn Papier und Abfall herumfliegen,
-  
wenn die Wände verschmiert werden,
-  
wenn Toiletten verschmutzt werden,
-   wenn ständig Krach ist.
 

 

 Was passiert, wenn ... ?

 

Regelverstoß

 

 

Folge

 

 

Unordnung in den Garderoben, in fremden Klassenzimmern

 

 

- Hinweis durch den Garderobendienst
 
oder die nachfolgende Klasse
- beim 1. Mal: aufräumen, Eintrag
- beim 3 Mal: Hausordnung abschreiben
 
(zu Hause)

 

 

Absichtliche Verunreinigung im Pausenhof, im Treppen-haus, in den Toiletten/

Absichtliche Verunreinigung von Gegenständen

 

- Hinweis durch Mitschüler
- Meldung bei einer Lehrkraft
- Aufräumdienst während der Pause/ 
  
Putzen der entsprechenden Bereiche

 

 

Verstecken von Schuhen und Kleidung

 

 

- Entschuldigungsbrief
- Mitteilung an die Eltern
- bei 3 Mal: Gespräch mit Schulleitung

 

 

Beschädigung fremder Sachen

 

 

- Entschuldigungsbrief
- Schadenersatz

 

 

Beschimpfen und Beleidigen

 

 

- angemessener Entschuldigungsbrief
 
innerhalb von 3 Tagen

      bei Versäumnis: Nacharbeit am
     
Nachmittag und Eltern-Schüler-
     
Lehrer-Gespräch

 

 

Raufereien, Drängeln, Schubsen

 

 

- Streit untereinander schlichten
- Klärung mit der Lehrkraft
- Thema im Klassenrat

 

 

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