GRUNDSCHULE an der RENNERTSTRASSE

Rennertstr. 10

81739 München

Tel. 67 90 41 15-0, Fax 67 90 41 15-20

 

                                                                                       

24.03.2020    
     
Informationen zum Übertrittsverfahren in Jahrgangsstufe 4 in 2020    
     
Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,
angesichts der raschen Ausbreitung des Coronavirus ist seit dem 16.03.2020 bayernweit auch der Unterrichtsbetrieb an den Grundschulen bis zum Ende der Osterferien eingestellt.
Ich danke Ihnen sehr herzlich, dass Sie das Lernen daheim, das die Grundschullehrkräfte sehr verantwortungsbewusst vorbereiten und umsetzen, engagiert unterstützen.
Da von der Einstellung des Schulbetriebs auch das Übertrittsverfahren betroffen ist, ist es mir ein besonderes Anliegen, Sie bereits heute über notwendige Änderungen zu informieren. Diese gelten ausschließlich für den Fall, dass der Unterricht am 20.04.2020 wieder aufgenommen werden kann.

Ich darf Ihnen versichern, dass wir im Vorfeld auch unter Berücksichtigung der zeitlichen Rahmenbedingungen sehr sorgfältig abgewogen haben, welche Maßnahmen erforderlich sind, um für Ihr Kind
- auch in einer aufgrund des Coronavirus völlig neuen Situation faire Bedingungen im Übertrittsverfahren zu garantieren,
- aber auch den von Ihnen zu Recht erwarteten gut organisierten Unterrichtsbeginn in Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 2020/2021 sicherzustellen.
Daher gilt für den Fall des Unterrichtsbeginns am 20.04.2020 für das Übertrittsverfahren im Jahr 2020:
Wie bisher erhält Ihr Kind ein Übertrittszeugnis, das
- feststellt, für welche Schulart das Kind geeignet ist,
- für die Anmeldung an einer weiterführenden Schule notwendig ist.
Darüber hinaus gilt für das Schuljahr 2019/2020 Folgendes:
1. Übertrittszeugnis
- Ihr Kind erhält das Übertrittszeugnis am 11.05.2020. Damit schöpfen wir den maximal möglichen Zeitpunkt aus und stellen insbesondere sicher, dass die für einen reibungslosen Beginn des Schuljahres 2020/2021 notwendige Personalplanung an den weiterführenden Schulen noch rechtzeitig erfolgen kann.
- Das Übertrittszeugnis enthält
o ausschließlich Ziffernnoten in den für den Übertritt maßgeblichen Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht (HSU),
o keine Ziffernnoten in allen übrigen Fächern,
o keine Aussagen zur Lernentwicklung im jeweiligen Fach,
o Aussagen zum Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten,
o ein Beratungsangebot der Grundschule für den Bedarfsfall,
o die Durchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU,
o eine Aussage, für welche Schulart das Kind geeignet ist.

2. Probearbeiten
- Grundlage für das Übertrittszeugnis sind die bis zum 13.03.2020 – dem letzten Tag vor der bayernweiten Einstellung des Unterrichtsbetriebs – erzielten Noten. In die Jahresfortgangsnote gehen daher zunächst alle Noten ein, die Ihr Kind bis einschließlich 13.03.2020 erzielt hat.
- Eine aktuelle Notenübersicht stellt Ihnen die Klassenlehrkraft Ihres Kindes schriftlich zur Verfügung.
- Ihr Kind muss, wenn der Unterricht wieder aufgenommen wird, bis zum Übertrittszeugnis keine weiteren verpflichtenden Probearbeiten mehr schreiben.
- Die Schule bietet jedoch in den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU jeweils noch eine Probearbeit an. Die Teilnahme daran ist freiwillig.
- Sie entscheiden,
o ob und ggf. in welchem Fach bzw. in welchen Fächern Ihr Kind die Probearbeit mitschreibt,
o nach Bekanntgabe der Note, ob diese in die Übertrittsnote einfließt.
- Der aktuelle Leistungsstand Ihres Kindes kann sich dadurch nicht verschlechtern, wohl aber verbessern.
3. Zeitlicher Rahmen
- Für die noch abzuhaltenden Probearbeiten schöpfen wir den maximal möglichen Zeitrahmen aus. Dabei berücksichtigen wir auch, dass Ihr Kind nach der Phase des Lernens zuhause evtl. einige Tage braucht, um sich wieder an das reguläre Schulleben zu gewöhnen.
o Woche 1 (20.04. – 24.04.): In Woche 1 wiederholen, üben und sichern die Kinder Inhalte in den Fächern Deutsch, Mathematik und HSU. Die Probearbeiten für die Wochen 2 und 3 kündigt die Lehr-kraft mindestens eine Woche vorher an. In einer Woche sollen nicht mehr als zwei Probearbeiten stattfinden.
o Wochen 2 und 3 (27.04. – 30.04. bzw. 04.05. – 06.05.): Ihr Kind nimmt an einer, zwei oder drei Probearbeiten auf freiwilliger Basis teil. Sie entscheiden nach Herausgabe der Probe, ob die erzielte Note in die Gesamtnote einfließen soll. Inhalt der Probearbeit ist nur, was (ggf. auch vor der Einstellung des Schulbetriebs) unterrichtlich behandelt und ausreichend gesichert ist.

4. Anmeldetermin und Probeunterricht an weiterführenden Schulen
- Kinder, die den für einen Übertritt erforderlichen Notendurchschnitt (Realschule: 2,66; Gymnasium: 2,33) nicht erreichen, können am Probeunterricht teilnehmen.
- Die Anmeldetermine für den Besuch einer Realschule oder eines Gymnasiums haben wir im Rahmen des maximal Möglichen verschoben.
- Die Anmeldung erfolgt im Zeitraum 18.05. – 22.05.2020.
- Der Probeunterricht an den Realschulen und Gymnasien findet vom 26.05. – 28.05.2020 statt.
Sehr geehrte Eltern, ich hoffe ich konnte Ihnen darlegen, dass die getroffenen Maßnahmen angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht nur notwendig sind, sondern insbesondere auch faire Übertrittsbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 eröffnen.
Für Ihr großes Engagement, mit dem Sie die derzeitige Notwendigkeit des Lernens zuhause bestmöglich unterstützen, danke ich Ihnen sehr herzlich!
Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Michael Piazolo


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13.03.2020    
     
 


Referat für
Bildung und Sport

Grund-, Mittel-, Förderschulen
und Tagesheime
RBS-A-4

Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Sorgeberechtigte,


der Freistaat Bayern hat die Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen bis zum
Ende der Osterferien angeordnet. Mit dieser Präventionsmaßnahme soll die Ausbreitung des
neuartigen Corona-Virus eingedämmt werden. Eine entsprechende Allgemeinverfügung soll
noch heute veröffentlicht werden.


Demnach gilt von Montag, den 16. März 2020, bis Sonntag, den 19. April 2020, ein
Betretungsverbot für Kinder und Jugendliche in Schulen, Kindertageseinrichtungen,
Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Mittagsbetreuungen. Ein
Betretungsverbot für Beschäftigte gibt es nicht.


Eine außerschulische Nutzung der Gebäude und Freianlagen findet in diesem Zeitraum
ebenfalls nicht statt (z.B. Sing- und Musikschule, Schule der Phantasie, Sportnutzungen).


Es wird Ausnahmen vom Betretungsverbot für Kinder geben, wenn beide
Erziehungsberechtigte
des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende
selbst, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und


• die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,


• die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit
infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine
Krankheitssymptome aufweisen,


• die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-
Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet
unter beim Robert-Koch-Institut) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet
vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen (vgl.
Allgemeinverfügung vom 06.03.2020).

 


Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die
Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und
Katastrophenschutz) und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen
(Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) sowie Einrichtungen für
Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sowie
Beschäftigte in Betreuungseinrichtungen. Ferner zählen auch Berufe bzw. Tätigkeiten zum
kritischen Bereich, die für die Versorgung der Bevölkerung notwendig sind.. Auch
Wahlhelfer*innen werden für die Dauer der Auszählung den sogenannten systemkritischen
Berufen gleichgestellt. Konkretisierungen folgen. Bitte verfolgen Sie dazu die
Veröffentlichungen auf muenchen.de.

 


Für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische
Tagesstätten bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in
der Kindertageseinrichtung bzw. Schule betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. Es
werden also keine speziellen Notfallkitas eingerichtet, sondern jede Kindertageseinrichtung,
Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte sowie Schulen,
Mittagsbetreuungen und der offene Ganztag haben eine entsprechende Notbetreuung sicher
Referat für
Bildung und Sport
Grund-, Mittel-, Förderschulen
und Tagesheime
RBS-A-4
Datum: 13.03.2020
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zu stellen. Diese Regelungen gelten bis zur sechsten Jahrgangsstufe.

 


Einrichtungen, die aus Infektionsschutzgründen geschlossen wurden, bleiben von den obigen
Ausführungen unberührt. In ihnen kann auch keine Ersatzbetreuung angeboten werden.
Sobald weitere Informationen vorliegen, geben wir diese über die Schul- und
Einrichtungsleitungen sofort an Sie weiter.


Wenn Sie also einen Beruf ausüben, der zur kritischen Infrastruktur gerechnet wird und Ihre
Situation den oben genannten entspricht, bringen Sie Ihr Kind am Montag bitte möglichst
selbst in die Betreuungseinrichtung oder die Schule. Bitte besprechen Sie mit dem dortigen
Personal den Betreuungsbedarf der nächsten Wochen. Sollten Sie die Betreuung in Ihrem
privaten Umfeld anderweitig organisieren können oder wollen, informieren Sie Ihre
Einrichtung/Schule bitte entsprechend, damit dort die notwendigen Personalkapazitäten
geplant werden können. Bitte beachten Sie dabei aber bitte: Eine Betreuung durch Großeltern
wird zum aktuellen Zeitpunkt nicht angeraten.


Sobald weitere Informationen vorliegen, geben wir diese über die Schul- und
Einrichtungsleitungen sofort an Sie weiter.


Mit freundlichen Grüßen
Christian Breu
Abteilungsleitung RBS-A-4

 

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09.03.2020    
     

Corona-Virus und Schule

 

 

Liebe Eltern,

nach Ansicht des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege hat sich die Lage in Sachen Corona-Virus

geändert und ab dem 07.03.2020 wird deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen.

Diese enthält folgende Punkte:

·        Schülerinnen und Schüler, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung
     durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem
     Risikogebiet keine Schule, Mittagsbetreuung, Hort oder Heilpädagogische Tagesstätte besuchen.

·        Risikogebiete: Südtirol (entspricht Provinz Bozen), in der Region Trentino-Südtirol, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei
     und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

·        Bitte informieren Sie uns darüber, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

 

 

Seit heute, liebe Eltern, haben ja auch umliegende weiterführende Schulen aufgrund des Corona-Virus teilweise oder ganz geschlossen. Wir empfehlen auch die Geschwisterkinder vorerst daheim zu lassen, bis die Situation geklärt ist.

Außerdem möchte ich Sie bitten Schülerinnen und Schüler mit deutlichen Symptomen, wie Husten, Halsschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall zunächst, wenn möglich, daheim zu lassen, um Mehrfachinfektionen zu vermeiden.

Lassen Sie sich durch den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst beraten: 116 117

Auch die eingerichtete Corona-Virus Hotline der LH München kann Sie beraten. 233-44740

 

Bitte melden Sie sich gerne telefonisch bei der Schulleitung, unserer Sekretärin Frau Mußbach oder unserer technischen Hausverwaltung, Herr und Frau Reitmeier, falls Sie Fragen oder Informationen zu Verdachtsfällen, bestätigten Krankheitsfällen oder sonstigen Austausch bezüglich der Viruserkrankung benötigen.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße

 

 

 

B. Frenz, Schulleitung

 

 

 

 

 

 

 
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