SEQuALS

Ziel des SEQuALS – Projektes ist die Erweiterung der Kompetenzen von schulinternen und –externen Personen, die Schulen beim Prozess der Selbstevaluation begleiten oder diesen selbst mit gestalten.
Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt.
Im ersten Jahr sollen Erfahrungen und Beispiele für schulinterne Evaluation aus den sieben europäischen Teilnehmerländern zusammen gestellt und dokumentiert werden.
Auf dieser Grundlage werden Fortbildungsmodule entwickelt, die in Form von Seminaren und Workshops auf nationaler und später auf internationaler Ebene über das Comenius-Programm angeboten werden.

Comenius – Projekt

Ein kurzer Bericht über unser erstes Treffen mit den Partnerschulen in Brixen

Am 6. November 2002 gegen 16.00 Uhr holten wir unsere niederländischen Partner Jos Lagendijk und Ben Bolk vom Flughafen München ab und fuhren dann gemeinsam nach Brixen. Dort wohnten wir in einem ehemaligen Kloster mitten in der Altstadt.

Dr. Markus Liensberger, ein Schulentwicklungsberater in Südtirol, besichtigte mit uns an den folgenden Vormittagen die Grundschule Brixen mit ihren fünf "Außenstellen". Das Förder- und Integrationsprinzip hat dort einen sichtbar hohen Stellenwert: Die Klassen sind klein und häufig mit zwei Lehrern besetzt. Feste Teamzeiten im Stundenplan ermöglichen den Lehrern eine gute Zusammenarbeit. Sowohl Stundentafeln als auch Arbeitszeiten richten sich sehr individuell nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schule.

   

Die Nachmittage standen ganz im Zeichen des gegenseitigen Austausches der bisherigen Arbeit und der weiteren Planung unseres gemeinsamen Projekts. Dr. Markus Liensberger stellte uns freundlicherweise eine detaillierte Sammlung von Evaluationsmethoden zur Verfügung. Außerdem erhielten wir einen interessanten Einblick in den Prozess der Schulentwicklung in Südtirol mit ihrer seit 2000 gesetzlich vorgeschriebenen Autonomisierung der Schule.

Die kulturelle Seite des Landes durften wir an einem Abend beim Törggelen kennen lernen. Neben dem Genuss südtiroler Spezialitäten wurde viel gelacht, gesungen und getanzt. Am Abreisetag zeigte uns der Domkaplan noch die weniger bekannten "Schmankerl" des Brixener Doms.

Mit vielen neuen und schönen Eindrücken und hochmotiviert für unsere weitere Arbeit fuhren wir am Samstag gegen Mittag wieder nach München zurück.                                                                                                                                                Beatrix Brönnle und Anne Lehmann

Ein kurzer Bericht über unser 2. Treffen mit den Partnerschulen in Sneek / Niederlande

 Vom 3. bis 7. April 2003 trafen sich die Kerngruppen der Partnerschulen diesmal in Sneek / Niederlande. Jos Lagendijk und Ben Bolk holten die fünf "Brixener" und uns am Donnerstag um 13.00 Uhr vom Flughafen Amsterdam ab und brachten uns nach zweistündiger Fahrt in unser Hotel am Zielort. Während eines kleinen Stadtrundgangs und auch beim Abendessen wurden schon die ersten Erfahrungen bezüglich unserer Projekte ausgetauscht.

Am nächsten Vormittag besuchten wir zwei Basisschulen und eine Mittelschule in kleineren Gemeinden in und um Balk. In den Niederlanden kommen die Kinder mit 4 Jahren in die Schule. Die ersten beiden Klassen entsprechen eher unserem Kindergarten, jedoch mit gezielter Hinführung auf die Anforderungen der Schule. Anschließend folgen 6 Jahre Basisschule. Die Schüler werden schon früh zum selbstständigen Arbeiten geführt. So arbeiten sie oft an einem individuellen Wochenplan, der Lehrer kümmert sich in dieser Zeit verstärkt um die schwächeren Schüler. Alle Lehrer, die einen Schüler betreuen, beraten sich von Zeit zu Zeit, und so entsteht für jedes Kind ein Entwicklungs- und Förderprotokoll über die gesamte Schulzeit. Dieses dient unter anderem am Ende der 8. Klasse als Grundlage der gemeinsamen Beratung über die weiterführende Schullaufbahn des Kindes.

 

 

Die Themen am Nachmittag behandelten die Projekte der Partnerschulen.

1.      Die Schule/n in Brixen stellte/n folgende Projekte vor:

                - "Gemeinsame Vorstellungen einer guten Schule entwickeln"
                - "Soziales Lernen und Konfliktbewältigung"
                - "Lebensraum Schule / Atmosphäre"

        Dabei verwendeten sie unterschiedliche Evaluationsinstrumente:
              
                - "Moderationsmethode"
                - "Lerntagebuch"
                - "Fotoevaluation"

Jeder Lehrer entschied sich für ein Thema mit dazu gehörigem
            Messinstrument und führte die Evaluation durch. Nach einer festgesetzten
            Zeit trafen sich alle beteiligten und interessierten Lehrer zu einem
            Erfahrungsaustausch bezüglich des Messinstruments.
            Alle Projekte wurden ausführlich und sehr praxisorientiert unter
            verschiedenen Gesichtspunkten ( Ziele, Schwierigkeiten, Erfolge,
            Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag ) erklärt.

2.     Das Projekt der Mittelschule in Balk

Die Lehrer der CSG "Gaasterland" in Balk möchten den Schülern im
            kommenden Schuljahr zu einem leichteren Übergang von der Basisschule
            in ihre neue Schule verhelfen.
            Dazu werden die Jugendlichen mehrmals im Jahr über ihre Erfahrungen
            und Meinungen befragt. Gearbeitet wird hier mit der "Dartbord"-
            Methode ( Zielscheibe ).
            Im Moment sind an diesem Projekt neben der Kerngruppe noch die Lehrer
            der Anfangsklassen beteiligt.

Einige Klassen bekamen im vergangenen Schuljahr die Möglichkeit, den
            bevorstehenden Erweiterungsbau mit zu planen.

Nach einer durchgeführten Fotoevaluation mit wieder anderen
           Klassen wurde die Benutzung der Treppenaufgänge neu geregelt.

3.     Das Projekt der "Elefantenschule"

Wir stellten die Entwicklung und den aktuellen Stand unseres Projektes
           "miteinander-elefantenstark" von der Rennertschule vor.
           ( siehe
"Umsetzung in die Praxis" )

Am Samstag-Vormittag berieten wir über die weitere Vorgehensweise unseres Gesamt-Projektes ( Berichte, Anträge, organisatorische Fragen ...) und setzten die Termine und Inhalte der nächsten Treffen fest ( Herbst 2003 in München und Frühjahr 2004 in Brixen ).

Am Nachmittag stand ein Ausflug in den Südwesten Frieslands auf dem Programm. Wir machten einen kurzen Spaziergang über den Deich und besichtigten anschließend den netten kleinen typisch friesischen Ort Hindelopen.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der wohlverdienten Entspannung.
Mit der Fähre fuhren wir auf die Insel Ammerland. Fast die Hälfte der Insel umrundeten wir auf herrlich bequemen Holland-Fahrrädern.

 

Montag in aller Frühe hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Ben und Jos brachten uns alle nach Heerenveen zum Zug, der uns in zwei Stunden nach Amsterdam zum Flughafen brachte. Die Brixener hatten noch etwas Zeit für eine kleine Tour durch die Stadt, wir mussten gleich weiter.

Mit vielen neuen schönen Eindrücken und Erfahrungen kehrten wir zurück, wieder einmal hochmotiviert für unsere weitere Projektarbeit in der Schule.

Beatrix Brönnle und Anne Lehmann 

Bericht über das dritte Treffen der Partnerschulen in München

Diesmal trafen sich die Partnerschulen in München, und wir waren die Gastgeber.
Im Vorfeld gab es natürlich viel zu organisieren und herzurichten. Die ganze Lehrerschaft war eingebunden und half kräftig mit.

Mittwoch
Am Mittwoch, den 5. November 2003, war es dann soweit. „Unsere“ sechs Lehrer aus Brixen und „unsere“ drei aus den Niederlanden kamen am frühen Vormittag in München an. Wir holten sie von der Autobahnausfahrt bzw. vom Hauptbahnhof ab und brachten sie ins Hotel. Nachdem sie ihr Quartier im Novotel bezogen hatten, waren sie schon neugierig auf unsere Schule, die sie bisher nur von Fotos und aus unseren Erzählungen kannten. Frau Seewald begrüßte unsere Gäste, erklärte ihnen Wissenswertes über den Schulalltag ( Leitbild, Schulprogramm, verschiedene Projekte… ) und zeigte ihnen anschließend noch das ganze Gebäude mit dem Pausenhof.
Mittags fuhren wir ( die Kerngruppe ) mit unseren Gästen zum Marienplatz. Auf dem Programm stand eine kleine Stadtbesichtigung. Und so marschierten wir einmal um den ersten Mauerring und sahen uns die kulturellen Schmankerl der Innenstadt an. Pünktlich um 17.00 Uhr standen wir unter dem Glockenspiel im neuen Rathaus, um den Klängen zu lauschen, doch leider funktionierte es ausgerechnet an diesem Tag nicht.
Später beim gemeinsamen Abendessen in einem typisch bayrischen Lokal konnten unsere Partner schon einige Kolleginnen unseres Lehrerteams kennen lernen.

Donnerstag
Der nächste Tag war ziemlich aufregend. Neben unseren ausländischen Lehrern hatten sich noch vier weitere Gäste angesagt, nämlich eine Komission des i.s.i. ( „innere Schulentwicklung Innovativpreis“ ).
Die Rennertschule hatte sich für diesen Preis beworben und war nun in der Endausscheidung unter den besten sechs Grundschulen Bayerns.
Der Tag begann mit einer Schulversammlung in der Aula. Anschließend hatten alle Gäste Gelegenheit, den einzelnen Klassen bis zur Pause beim Unterricht zuzusehen.
Die Kommission nahm sich auch noch die Zeit, mit Schülern, Elternvertretern und Lehrern zu sprechen, um sich über innovative Elemente unseres Schullebens, wie z. B. die Klassensprecherkonferenz, das Tutorensystem oder das Projekt „miteinander – elefantenstark“, zu informieren.
Nach einer bayrischen Brotzeit im Lehrerzimmer ging es für die Kerngruppen-Teams an die theoretische Arbeit. Wieder wurde sehr ausführlich über unsere verschiedenen Evaluationsprojekte gesprochen und es wurden wertvolle Erfahrungen ausgetauscht.

Die Projekte der Partnerschulen

Niederlande
In den Niederlanden arbeiten die Lehrer der Eingangsklassen weiter an der bestmöglichen Eingliederung der neuen Schüler. Dazu werden die Schüler von Zeit zu Zeit mittels Zielscheibe über ihre Einschätzung des Unterrichts und des ganzen Schulumfelds befragt.
Ganz neu in diesem Schuljahr hat die gesamte Schule die Unterrichtszeiten umgestellt. Eine Schulstunde dauert nun nicht mehr 50, sondern 70 Minuten. Wir sind schon gespannt auf die Evaluation dieser Maßnahme. Die ersten Meinungen der Lehrer sind durchaus positiv.
Darüber hinaus gibt es täglich in der dritten Stunde für alle Schüler eine so genannte Tutorenstunde. In dieser Stunde bieten alle Lehrer „ihr“ Fach an. Jeder Schüler entscheidet, wo er dringend Hilfe braucht oder eine Frage hat, und schreibt sich am Morgen bei diesem Lehrer ein. Benötigt ein Schüler in dieser Zeit keine Unterstützung, so arbeitet er selbständig an seinem individuellen Arbeitsplan bei einem Lehrer, der noch freie Plätze hat.   

Brixen
In Brixen wollen manche Lehrer sich selbst evaluieren und dazu ein Portfolio für sich erstellen. Das dient einmal der klareren Definition der eigenen bis jetzt erworbenen Kompetenzen und der selbst gesetzten Ziele für die Zukunft des Einzelnen, aber auch als Grundlage für ein Mitarbeitergespräch, bei dem die Beratung im Vordergrund steht. 

München
Wir Münchner stellten die weitere Arbeit an unserem Projekt „miteinander-elefantenstark“ vor ( siehe homepage à Comenius ).

Auch unser neues Lese-Kompetenz-Projekt ( ProLeKo ), das in Zusammenarbeit mit der Uni München stattfindet, erläuterten wir in diesem Rahmen.
Am Nachmittag führte uns unser „Kulturprogramm“ vom Odeonsplatz die ganze Ludwigstraße hinunter bis zur Münchner Freiheit. Unterwegs besichtigten wir unter anderem die Theatinerkirche und die Ludwig-Maximilians-Universität.
Den Abschluss des Tages bildeten die Besichtigung des Olympiageländes und ein Besuch des Olympiaturms mit anschließendem Abendessen in luftiger Höhe.

Freitag
Der Freitag begann wieder mit Unterricht, auch für unsere Gäste aus dem Ausland. Aus den verschiedensten Angeboten konnten sie sich etwas aussuchen und Einblick in einen deutschen Schulalltag gewinnen.
Nach der Pause wurde wieder in den Kernteams gearbeitet. Diesmal ging es vor allem um die weitere Planung unseres Gesamtprojektes, um Terminfestsetzungen u. ä. Da wir recht lange und intensiv arbeiteten, beschlossen wir gemeinsam, das für den Nachmittag vorgesehene Kulturprogramm einer kurzen „Erholungszeit“ im Hotel zu opfern. Denn am Abend mussten alle fit sein für unser kulturelles Highlight: Wir besuchten das Musical „Hair“ im Deutschen Theater. 

Samstag
Am Samstag trafen wir uns schon vor 8.00 Uhr im Hotel, da unsere „Niederländer“ zum Bahnhof mussten. Nachdem wir sie verabschiedet hatten, bummelten wir durch die Fußgängerzone und sahen am Ende doch noch das berühmte Glockenspiel in Aktion.
Am Nachmittag mussten wir uns nun endgültig auch von unseren „Brixnern“ verabschieden, im gegenseitigen Einvernehmen, dass unser Treffen mal wieder viel gebracht hat und sehr schön war. 


 

B. Brönnle, A. Lehmann, M. Oberhofer

 

Bericht über das vierte Treffen der Partnerschulen in Brixen

Mittwoch
Am Mittwoch, den 21. April 2004, fuhren wir gleich nach der Pause los. Angelika Engl, die Schulleiterin der Grundschule Tils, holte uns um 14 Uhr an der Autobahn-Ausfahrt Brixen ab. Nach dem Mittagessen brachte sie uns in unser Quartier, das Jugendgästehaus „Kassianeum“, das wir noch von unserem letzten Aufenthalt in sehr guter Erinnerung hatten.
Um 17 Uhr wurden wir von der neuen Direktorin des Grundschulsprengels Brixen, Frau Marianna Fischnaller Stöckl, in der Vinzenz-Goller-Grundschule offiziell begrüßt. Dort wurde uns auch das Programm der nächsten Tage vorgestellt.

    

Donnerstag
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen unserer Projekte. In der Grundschule Tils wurden wir schon am Morgen musikalisch von der 4./5. Klasse eingestimmt. Die Kinder sangen uns mehrere Lieder aus dem Kindermusical „Mats und die Wundersteine“ vor.
Jede Projektgruppe stellte nun den aktuellen Stand ihrer derzeitigen Evaluationsprojekte vor.

Die Projekte der Partnerschulen

Niederlande
Dr. Jos Lagendijk
berichtete über seine Arbeit in der Organisation.
Dort erstellte er eine Art Überblicksevaluation, mit Hilfe derer man Schwachstellen in der Schule erkennen kann. Ist die Schwachstelle gravierend, lässt sich diese durch eine detaillierte Evaluation angehen und durch geeignete Maßnahmen beheben. Hierzu wurden drei Fragenkataloge mit ausformulierten Antworten entwickelt, je einer für die Eltern, die Schüler und die Lehrer.

Arje Kortleve, Lehrer an der Schule in Balk, erzählte uns von der Fortführung seines Projekts mit den Eingangsklassen. Den Schülern werden über das erste Schuljahr hinweg vier- bis fünfmal die gleichen Fragen zur Einschätzung des Klassenklimas, des Unterrichts, der Hilfestellung des Mentors etc. gestellt. Verschlechtert sich ein Bereich signifikant, ist das der Ausgangspunkt für eine Diskussion und eine daraus resultierende Verbesserungsaktion.
Zum Abschluss des Schuljahres schreibt jeder Schüler einen fiktiven Brief an einen zukünftigen Erstklässler
( der Mittelschule ), in dem er seine Erfahrungen, Meinungen und Tipps weitergibt.

Ben Bolk, Direktor der CSG Gaasterland in Balk, hat, wie bereits berichtet, an seiner Schule die 70-Minuten-Schulstunde eingeführt. Durch die Stundenverlängerung finden manche Fächer in Blöcken über mehrere Wochen statt, dann kommen andere Fächer an die Reihe. Dadurch muss der Stundenplan mehrmals im Jahr verändert werden.
Im Dezember wurde dazu eine Fragebogenaktion für Schüler und Lehrer durchgeführt. An einem Studienmittag im Januar, an dem alle Lehrer und je 2 Schüler pro Klasse teilnahmen, wurden die Ergebnisse verglichen. Von Schülerseite wurde unter anderem um mehr Abwechslung in den Stunden gebeten. Grundsätzliches Ziel aller ist, ihre Meinungen zu verdeutlichen und die Verantwortlichkeiten zu teilen. Im Mai wird die Fragebogenaktion wiederholt, um herauszufinden, ob sich bereits etwas verändert hat.

 Ein ganz neues Projekt wurde gestartet: „Unterrichtsinspektion: Frage den Schüler!“,
an dem zehn Schulen aus ganz Niederlande teilnehmen.
Pro Schule bilden 12 Schüler und eine Begleitperson eine Projektgruppe.

Was wird untersucht?
            Die Atmosphäre in der Schule ( Kontakte, Sicherheit …), die Lehrpersonen,
            der Einfluss der Schüler, die Betreuung, die Ausstattung ( Gebäude, Bücher,
            Computer …)

Wie wird untersucht?
          Diskussion in der Klasse, Gesamtdiskussion mit den Klassenvertretern
             Videoaufnahmen, Website mit Empfehlungen, Ideen

Ende des Projekts im Mai:
          à Die zehn Projektgruppen kommen zusammen mit der Inspektion,
                
mit Politikern und der Presse. Sie präsentieren ihre Empfehlungen, Ideen…
          
 à Die beste Idee wird gewählt.
Ziel des Projekts:
          à Hören auf die Schüler

 Brixen
Angelika Engl
, Schulleiterin der Grundschule Tils, stellte drei Evaluationsvorhaben vor:
- Ein Portfolio der Fortbildung im Bereich „Professionalität und Personalförderung“:
      
 Dieses von der Projektgruppe erstellte Portfolio wurde an jede Lehrperson

           ausgeteilt.
          
Im nächsten Schuljahr wird dieses Instrument in Form eines Interviews evaluiert.

- Erhebung des Ist-Zustands der inklusiven Unterrichtsformen im Bereich „Lehren
 
und Lernen“:
       
Der Klassenrat sollte notieren, wie oft den Schülern folgende didaktische Modelle
            angeboten werden:
           
Freiarbeit, Wochenplan, Atelierarbeit, Freie Gruppenarbeit, Lernwerkstatt,
          
 Projektarbeit, Lernzirkel, Arbeit am gemeinsamen Gegenstand, Portfolio

- Zwei neue Evaluationsinstrumente wurden eingesetzt:
  
      Die Kraftfeldanalyse hilft Pro- und Contraargumente zu sammeln
  
        Die Projektevaluation ist ein offenes Instrument, in dem die Befragten ihre         
          
Einschätzungen in eigenen Worten beschreiben.

Dr. Markus Liensberger, Direktor eines Grundschulsprengels in Klausen, stellte uns sein neuestes Evaluationsinstrument vor: Einen Bogen zur Einschätzung der Zusammenarbeit von Schulstellen und Verwaltung. Die Kriterien für eine gute Zusammenarbeit wurden zuerst an den einzelnen Schulstellen gesammelt. Die Projektgruppe wertete diese aus und wählte die wichtigsten Kriterien für den Fragebogen. Diesen Bogen in etwas unterschiedlicher Form bekamen sowohl die Lehrer als auch die Sekretärinnen. Die Auswertung wird auf der nächsten Plenarsitzung bekannt gegeben. Mit den Ergebnissen wird dort weiter gearbeitet.

München
Wir stellten den Elternfragebogen und den derzeitigen Stand unserer beiden Projekte „miteinander-elefantenstark“ und „ProLeKo“ vor.

Freitag
Der Freitag begann mit Kultur: Nach einer Privatführung durch das Kloster Neustift spazierten wir um den Vahrner See. Am Nachmittag wanderten wir von Pardell nach Säben. Dort erzählte uns ein ehemaliger Schuldirektor sehr viel Wissenswertes über die Geschichte des Ortes. Anschließend besuchten wir Markus in seinem neuen Büro in Klausen. Natürlich bewirtete er uns nicht nur kulinarisch, sondern auch geistig. ( s. Projektberichte )
Am Abend gab`s noch ein besonderes Schmankerl: Wir fuhren nach Bozen und sahen uns den Ötzi an. Viel Interessantes über ihn erfuhren wir von einer kundigen Museumsführerin.

 

Samstag
Am Samstagmittag fuhren wir mit vielen neuen Ideen nach Hause.
Schön war`s wieder einmal!

 

                                                                                                                      B. Brönnle, A. Lehmann

 

Partnerklassen in Südtirol

Die Klassen 2a und 2c haben jeweils eine Partnerklasse in Feldthurns in Südtirol. Wir schreiben uns Briefe und erzählen, was wir so in der Schule machen. Zuerst haben wir uns natürlich gegenseitig vorgestellt. Jedes Kind hat über sich geschrieben, wie es heißt, was es gerne isst oder welche Hobbys es hat. Dann kam noch ein schönes Foto auf das Blatt, und ab ging die Post.
Als wir das erste Mal Post bekamen, waren wir ziemlich aufgeregt. Es war schön, die Briefe der anderen Zweitklässler zu lesen und die Fotos anzuschauen.

Zu Weihnachten haben wir ihnen ein paar selbst gebastelte Pinguine und Schneeflocken, die von unserer Aula-Dekoration übrig geblieben sind, mitgeschickt.

Bei der nächsten Antwort staunten wir nicht schlecht. Die 2a bekam ein schönes selbst gestaltetes Geschichtenbüchlein und wir eine lustige von allen unseren Partnerkindern geschriebene Geschichte mit dem Titel „Von der Schnecke, die wissen wollte, wer ihr Haus geklaut hat“. Unsere Partnerklasse hatte nämlich bei einem Wettbewerb gewonnen. Und der Hauptgewinn war, dass sie im Radio auftreten durften. Vorher haben sie zusammen ein Buch gelesen. Dieses Buch stellten sie dann im Radio vor. Zum Schluss haben sie den Zuhörern ein Rätsel aufgegeben, das man nur lösen konnte, wenn man gut zugehört hatte. Die Klasse, die die Antwort weiß, kann – wenn sie Glück hat – beim nächsten Mal im Radio mit einer anderen Buchvorstellung auftreten.

Auf das Buch sind wir gleich neugierig geworden und so wurde es für die Leseecke gekauft.  Ich glaube, mittlerweile hat es bestimmt jeder von unserer Klasse gelesen. Es ist sehr schön.

 


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                                                                                             update:  Sonntag, Mai 13, 2007, Säckl

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