Leitlinien zur Gestaltung der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft von Schule und Elternhaus

 

 

an der Grundschule an der Rennertstraße

gemeinsam erarbeitet im Schuljahr 2014/2015 von Vertretern der Elternschaft und dem Lehrerkollegium mit Schulleitung

 

 

 

 

Leitlinie „Gemeinschaft“-Leitspruch „Gemeinsam sind wir elefantenstark“

 

Wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, die es den Eltern ermöglicht, sich in der Schulgemeinschaft wohl zu fühlen und konstruktiv am Schulleben mitzuwirken.

 

 

Ziele:                

 

 

-        in unserer Schule herrscht gegenseitige Wertschätzung und Respekt

-        in der Schulgemeinschaft werden alle – soweit als möglich – aktiv ins Schulleben eingebunden

 

Willkommensangebote und –rituale

 

-        das Elterncafé findet 14-tägig statt – Angebot für alle Eltern, die neu in die Schulfamilie stoßen - hier sind Mentoren wie z.B. die beiden Elternbegleiterinnen zu finden

-        Schüler und Eltern erhalten bei der Einschreibung ein Willkommenspaket mit einer Infomappe und einem von Viertklasskindern gebastelten Elefanten

-        an den beiden Informationsabenden vor der Einschulung erhalten die Eltern bereits wichtige Information über das Leitbild, den Schulentwicklungsprozess und die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule

-        Eltern sind stets willkommene Gäste bei Projekten, einzelnen Unterrichtsphasen (Vorkurs Deutsch), Schulversammlungen und Weihnachtskonzerten…

 

Eltern werden als Partner geschätzt

 

-      die Kooperationsabende im November und Juni ermöglichen das persönliche Kennenlernen und heben die gegenseitige Wertschätzung zwischen Lehrerkollegium und Elternvertretern hervor

-        regelmäßige Besuche im Elterncafé durch die Schulleitung und der Lehrkräfte, um den gemeinschaftlichen Austausch zu fördern

-        Eltern engagieren sich im Lesestudio ihrer Klasse

-        Eltern unterstützen Projekte durch Begleitung und Fachwissen (Eltern als Experten-Kompetenzkartei)

-        Eltern sind Begleitung bei Unterrichtsgängen

-        Eltern organisieren das Sommerfest, den Osterbasar, Elternkaffee zur Einschulung und Einschreibung

-        Eltern stellen sich als Bildungslotsen für andere Eltern zur Verfügung

 

Entwicklungsziel: Eltern als Mitglied im Förderverein

 

Ergreifen von organisatorischen Maßnahmen, um Eltern die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen zu ermöglichen

 

-        nach einer Befragung von Eltern künftiger Schulanfänger stellte sich heraus, dass der Beginn der Elternabende, bzw. Infoabende für viele Eltern zu spät ist. Der Beginn aller Eltern- und Infoabende wurde auf 18 Uhr vorverlegt

-        an Elternsprechtagen, Elternabenden und Informationsabenden bietet die Schule Kinderbetreuung an

-        Schulleitung und Lehrkräfte bieten zu den Sprechstunden und Sprechtagen flexible Sprechzeiten an

 

Respekt vor Unterschieden

 

-        Umfangreiches Werteerziehungsprojekt – trotz der Vielfalt haben alle gleiche Wertevorstellung und ziehen an einem Strang

-        Flaggen und Begrüßungsplakate aus 30 unterschiedlichen Ländern symbolisieren die gelebte und geschätzte Vielfalt an unserer Schule

 

 

Gezielte Kontaktpflege

 

-        regelmäßig stattfindende Elternstammtische

-        Stockwerkfrühstück / Ferienfrühstück

-        Elterncafé

-        Bastelnachmittage

-        Runde Tische

-        Elternbriefe, Mitteilungsheft

-        Einladung der Eltern zu verschiedenen schulischen Veranstaltungen

-        Regelmäßige Telefonate zwischen Schule und Elternhaus

-        trotz der Sicherheitsmaßnahmen ist Schulleitung jederzeit persönlich ansprechbar (Tür- und Angelgespräche)

-        Vergabe sehr zeitnaher Terminangebote für Gespräche durch die Schulleitung

 

 

Wir–Gefühl stärken

 

-        Motto der Schule: „Gemeinsam sind wir elefantenstark“

-        Werteerziehungsprojekt (Innovationsschwerpunkt im Schulentwicklungsprozess)

-        Schullogo und Schul–T–Shirt

-        Förderverein

 

Aufenthaltsinseln schaffen

 

-        Elterncafé (runde Tische – Geschirr – ansprechender Raum - Teilnahme von Eltern mit Kleinkindern jederzeit erwünscht)

-        Atmosphärische Ausstattung von Räumen z.B. mit runden Tischen, um eine angenehme Aufenthalts bzw. Gesprächssituation zu schaffen (Bibliothek, Materialzimmer…)

 

Entwicklungsziel: Bei Elternabenden einen Gesprächskreis als Sitzordnung anbieten, um das gegenseitige Kennenlernen zu erleichtern.

 

Leitlinie „Kommunikation

 

Wir informieren einander über alles, was für die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung ist (siehe „Schriftliches Versprechen“ zum Beginn der Grundschulzeit eines Kindes zwischen Elternhaus und Schule).

 

Ziele:                

 

-        Wir halten, die an der Schule ausgearbeiteten Kommunikationsregeln ein.

 

o    Wir geben den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, „Beachtung“ und „Wertschätzung“.

o    Wir sind Vorbild für unsere Schüler/Kinder, im Umgang miteinander.

o    Wir nutzen „Ich-Botschaften“ statt „Du-Botschaften“ und vermeiden die unverbindlichen Adressaten „man“ und „Wir“ im persönlichen Gespräch.

o    Wir geben offen Auskunft über unsere Befindlichkeit.

o    Störungen und Seitengesprächen geben wir Vorrang, damit wir jederzeit die Aufmerksamkeit und Energie der Betroffenen haben.

o    Um uns weiterzuentwickeln, geben wir uns ehrliches Feedback. Unser Feedback ist immer hilfreich und vertraulich. Es zielt auf die Sache oder konkretes Verhalten, nie auf die Person.

o    Wir pflegen eine stärkenorientierte Gesprächskultur.

 

-        Schule und Eltern pflegen einen regelmäßigen, dem Anlass entsprechenden Informationsaustausch

-        Die bekannten Kommunikationswege werden eingehalten.

-        Schule und Eltern nutzen vielfältige Kommunikationswege.

-        Wir informieren uns gegenseitig über wichtige Begebenheiten, die für den Erziehungs- und Bildungsprozess eines Kindes von Bedeutung sind.

-        Wir arbeiten regelmäßig an unserer Gesprächskultur (Fortbildungen).

 

Kommunikationsregeln einhalten

 

-        Wir kommunizieren wertschätzend und respektvoll miteinander.

-        Wir halten die vereinbarten Wege mit den unterschiedlichen Kommunikationspartnern ein.

 

Gesprächsgelegenheiten anbieten

 

-        regelmäßig stattfindendes Elterncafé für alle Eltern und Elternkaffee zur Schuleinschreibung und Schulanfang für die Eltern der Schulanfänger

-        Elterncafé zur Schuleinschreibung und Schulanfang für die Eltern der Schulanfänger

-        Elternsprechabende

-        thematische Klassenelternabende

-        Thematische Elternabende mit Work-Shop-Charakter

-        Informationsabende

-        Entwicklungsgespräche

-        Telefonsprechstunden

-        Tür–und Angel-Gespräche bei Festen, Projekten und Veranstaltungen

-        Schulleitung wohnt regelmäßig den EB-Sitzungen und Veranstaltungen des Elterncafés bei

 

Erreichbarkeit sicherstellen

 

-        Mitteilungsheft

-        Telefonate

-        Flexible Sprechstunden nach Vereinbarung

-        Email, Fax

 

Netzwerkarbeit

 

-        vielfältige Gesprächsanlässe mit den vorschulischen Bildungseinrichtungen werden informell aber auch zielgerichtet genutzt

-        Angebote außerschulischer Lernorte werden regelmäßig genutzt

 

 

Sprachliche und kulturelle Barrieren in der Kommunikation werden ausgeräumt

 

-        Schule organisiert Dolmetscher (Zusammenarbeit Bildungsberatungsstelle)

-        Lehrer bilden sich zum Thema „interkulturelle Elternarbeit“  regelmäßig fort

 

Gesprächskompetenz schulen

 

-        Fortbildungsangebote nutzen zum Thema „stärkenorientierte Gespräche“ und „interkulturelle Elternarbeit“

-        Kollegiale Fallbesprechungen, Arbeitskreise und Supervisionsgruppen nutzen, um die eigene Gesprächskompetenz zu reflektieren

 

 

Zielstrebig informieren

 

-        stärkenorientierte Lern-Entwicklungsgespräche z.B. nach VERA–Arbeiten und Zwischenbericht

-        Regelmäßige Elternbriefe durch Klassenlehrkraft und Schulleitung

-        umfassende Information auf der Homepage

-        Förderverein und Elternbeirat informiert

 

 

 

Leitlinie „Kooperation“

 

Wir erachten Erziehung und Bildung als gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule, um allen Kindern die bestmöglichsten Entwicklungs- und Förderungschancen zu ermöglichen.

 

Ziele:                

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern liegt im Verantwortungsbereich der Schule. Die Schule ist mit unterschiedlichen Erziehungs- und Bildungspartnern vernetzt und tauscht sich darüber mit den Eltern aus.

 

Das „Schriftliche Versprechen“

 

Die Schule

 

-        vermittelt grundlegende Werte (Ehrlichkeit, Höflichkeit, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft, Recht und Unrecht)

-        unterstützt die Schüler bei der umfassenden Entwicklung ihrer Fähigkeiten

-        sorgt in der schulischen Umgebung für die Grundbedürfnisse der Schüler

-        unterstützt Eltern in der Wahrnehmung des Erziehungsauftrages, heißt Eltern willkommen und informiert Eltern umfassend über die schulischen Belange

 

Die Eltern

 

-        erziehen ihr Kind zur Ehrlichkeit, Rücksichtnahme, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft

-        interessieren sich für die schulischen Belange

-        nehmen zuverlässig an schulischen Veranstaltungen teil und bringen ihre Stärken und Ressourcen ein

-        sorgen für gute Rahmenbedingungen

-        berücksichtigen die Grundbedürfnisse ihrer Kinder (Frühstück, gesundes Pausenbrot, ausreichend Bewegung und Zeit zum Spielen, wenig Zeit vor dem Fernseher oder Computer, festen Hausaufgabenplatz, ausreichend Schlaf)

-        informieren die Schule über wichtige Vorkommnisse

-        unterstützen das häusliche Lernen ihrer Kinder und werden diesbezüglich von der Schule umfassend beraten

 

 

Gemeinsam Ziele vereinbaren

 

-        schriftliches Versprechen am Anfang der Grundschulzeit zur konstruktiven Zusammenarbeit

-        Lernentwicklungsgespräche mit Lernverträgen auch unter Einbeziehung der Schüler

-        Lehrer und Eltern identifizieren sich mit dem vereinbarten Leitbild, den Leitzielen und den Innovationsschwerpunkten der Schule

 

Konsens zu Schulentwicklungsprozessen suchen

 

-        gemeinsame Erarbeitung von Zielen für Innovationsschwerpunkte im Schulentwicklungsprozess und Projekte bzw. Konzepte

-        regelmäßige Überarbeitung des Leitbildes, der Leitziele und des Schulprogramms

 

Austausch unter den Eltern fördern

 

-        Elterncafé mit Bildungslotsen (Einladungen mit Terminen und Themen werden regelmäßig an alle Eltern verteilt)

-        Lesestudio

-        informelle Zusammenkünfte der Eltern, z.B. Bastelnachmittage, Elternstammtische, Unterrichtsgänge, Sportveranstaltungen

 

Schule gibt umfassende Informationen die pädagogische Arbeit und das schulische Lernen betreffend

 

-        Teilnahme von Eltern an unterschiedlichen schulischen Veranstaltungen und Unterrichtsgängen

-        Teilnahme von Eltern an der Projektarbeit als Experten

-        Hospitation im Vorkurs Deutsch durch Eltern

-        Leitung des Lesestudios durch Eltern

-        gezielte Weitergabe der Information von geeignetem Übungsmaterial und computergestützte Programmen

-        Themenspezifische Elternabende zu beiden Themenfeldern

-        Entwicklungsgespräche mit gemeinsam erarbeiteten Lernverträgen bzw. -programmen

 

Schule vernetzt sich

 

-      im Eingangsbereich, Elterncafé, Beratungszentrum und den Räumen der Jugendsozialarbeit wird umfassend über Bildungsangebote informiert

-      die enge Zusammenarbeit der Schule mit dem Bildungslokal, der Polizei, der Stadtbibliothek, dem Residenztheater, KIDS, und Sportvereinen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Eltern mit ihren Kindern diese Bildungsangebote wahrnehmen

 

 

 

Leitlinie „Mitwirkung“

 

Wir informieren Eltern über ihre rechtlich geregelten Mitsprache– und Mitwirkungsmöglichkeiten und schaffen hierfür geeignete Möglichkeiten.

 

Ziele:                

 

-        Wir informieren Eltern über Möglichkeiten der Mitsprache und Mitgestaltung

-        Die Elternvertreter setzen sich möglichst aus unterschiedlichen Schichten und Gruppen zusammen

-        Die Elternvertreter und Eltern beteiligen sich am Schulentwicklungsprozess

-        Elternvertreter vertreten die Interessen aller Eltern

-        Elternvertreter wirken an externen Netzwerken mit

 

Zur Mitgestaltung ermutigen

 

-        durch Informationen der Schulleitung auf den Elternabenden für die Eltern der zukünftigen Schulanfänger

-        Infostand und Info-Gespräche durch den Elternbeirat, den Förderverein und der Lehrkräfte während der Schuleinschreibung, am ersten Schultag und am ersten Klassenelternabend

-        gezielte Informationsmöglichkeiten und Austausch mit Elternvertretern und der Schulleitung im Elterncafé

 

 

Entwicklungsziel: im Elterncafé gezielt Wünsche für Themen einbringen (thematische Treffen im Elterncafé, Elterninformationsabende, Projekte, Schulentwicklung…)

 

Auf Vielfalt achten

 

-        im Elterncafé ist es möglich, auch unterrepräsentierte Gruppen zur Mitgestaltung anzusprechen und zu motivieren

-        die Schulleitung spricht gezielt bestimmte Personen aus der Elternschaft an

 

Die Schule unterstützt die Elternvertreter

 

-        die Schulleitung steht den Elternvertretern beratend zur Seite

-        die Elternvertreter bekommen einen ansprechenden Raum mit Schrank und können am Schulkopierer kopieren

-        die Schule stellt Schaukästen für den Elternbeirat zur Verfügung

-        der Elternbeirat hat eine Seite auf der schuleigenen Homepage

-        die Elternvertreter dokumentieren ihre Arbeit mit Checklisten, sodass eine reibungslose Erledigung der bisherigen Aufgaben erfolgen kann

 

Austausch pflegen

 

-        auf EB-Sitzungen, an denen die Schulleitung regelmäßig vertreten ist

-        auf Sitzungen des Fördervereins

-        im Elterncafé

-        in den Elterncafés zur Schuleinschreibung und am 1. Schultag

-        informeller Austausch an Veranstaltungen, Festen und Projekten

 

Gremienarbeit wahrnehmen

 

-        aktive Mitarbeit bei Schulentwicklungsprozessen und Gestaltung von Projektwochen

 

Entwicklungsziel: Mitglieder des Fördervereins durch zahlreiche Eltern und deren aktive Mitarbeit gewinnen

 

 

Netzwerke ausbauen

 

-        Elternvertreter sind im Austausch mit anderen Schulen

-        Die Rennertschule ist in das Netzwerk der Bildungsregion bestens integriert und jederzeit ist die Mitwirkung von Eltern willkommen

 

Entwicklungsziel: Elternvertreter pflegen Kontakte zu ortsansässigen Unternehmen, externen Partnern und Migrantenvereinen